Erstinformationen

für die 1. Klassen der Verlässlichen Grundschule Haarentor.

  1. Bring- und Abholzeiten im 1. Schuljahr

    Sie können Ihr Kind ab 7.35 Uhr (Beginn der Frühaufsicht) oder zu 7.45 Uhr zur Schule bringen. In Absprache mit den Klassenlehrkräften der 1. Klassen können Sie Ihr Kind in den ersten Schulwochen bis zu den Herbstferien auch ab 7.35 Uhr bis spätestens 8.15 Uhr zur Schule bringen. Nach den Herbstferien ist der Schulbeginn dann verbindlich um 7.45 Uhr zur 1. Stunde.

    Bedenken Sie bitte bei Ihrer Entscheidung, dass gerade die „soziale Phase“ in der „individuellen Lernzeit“ (iL) von 7.45 Uhr bis 8.12 Uhr wesentlich zur sozial-emotionalen Integration Ihres Kindes in die neue (Klassen-)Gemeinschaft beiträgt (z.B. Bildung neuer Freundschaften/Beziehungen durch gemeinsames Spielen und Freiarbeiten).

    Falls Sie sich nicht für das tägliche Betreuungsangebot für Ihr Kind von 11.45 bis 12.45 Uhr entschieden haben, können Sie Ihr Kind direkt nach der 5. Stunde um 11.45 Uhr vom Schulhof abholen. Haben Sie Ihr Kind für die tägliche Betreuung verbindlich angemeldet, können Sie es um 12.45 Uhr nach der Betreuungsstunde vom Schulhof abholen, falls es nicht an einem weiteren, außerunterrichtlichen Zusatz-Angebot der Schule teilnimmt (z.B. Schachkurs, Handball- oder Fußball-Training).

    Zusatzinformationen: Der Schulweg und Zugang zur Schule ist aus unfall- und versicherungsrechtlichen Gründen ausschließlich über das Schulhoftor an der Seite der Straße Schützenweg zu benutzen. Das Schulgebäude wird nur durch den Haupteingang vom Schulhof her betreten! Mit Rücksicht auf den lfd. Unterricht bis 11.45 Uhr in den 2. Klassen kann auf dem unteren Flur das Abholen bzw. das Warten vor den Klassenräumen der 1. Klassen leider nicht gestattet werden. (Selbstverständlich – besonders bei widrigen Witterungsbedingungen – können Sie im unteren Eingangsbereich der Schule warten bzw. Ihr Kind dort in Empfang nehmen.)

  2. Krankmeldungen/Entschuldigungen

    Wünschenswert ist aus Sicherheitsgründen auch auf dem Schulweg, dass der Klassenlehrkraft/Schule bereits am betreffenden Morgen in mündlicher (z.B. über Klassenfreunde/-freundinnen, Klasseneltern/schulische Bekannte oder Telefon) oder schriftlicher Kurz-Form (auch per Fax oder E-Mail) das krankheitsbedingte Fehlen Ihres Kindes mitgeteilt wird.

    Grundsätzlich sollte für jedes Unterrichtsversäumnis Ihres Kindes eine kurze schriftliche Entschuldigung (spätestens ab dem dritten Fehltag) vorgelegt werden. Ein ärztliches Attest ist im Normalfall nicht erforderlich; nur bei ansteckenden Krankheiten lt. Infektionsschutzgesetz ist dies unverzüglich notwendig. (Siehe dazu auch Punkt 3, Infektionsschutzgesetz).

  3. Infektionsschutzgesetz v. 01.01.2001 (sog. Kopflaus-Erlass – s. Faltblatt und Merkblatt) - Kurz-Info:

    Bei Infektionserkrankungen oder einer positiven Indikation (z.B. bei akutem Nissen- bzw. Kopflaus-Befall) müssen wir Ihr Kind sofort vom Unterricht ausschließen und nach telefonischer Benachrichtigung (Notfallzettel) nach Hause schicken. Der Schulbesuch ist erst wieder nach eindeutiger negativer Indikation (Kopflaus bzw. Nissen frei) gestattet. Ein ärztliches Attest ist in diesem Fall nicht (mehr) erforderlich, jedoch ist eine schriftliche Erklärung von den Eltern notwendig.

    Beim Verdacht einer anderen Infektion oder Infektionserkrankung (wie z.B. Keuchhusten, Masern, Mumps, Scharlach und Windpocken) kann Ihnen der behandelnde Arzt mitteilen, ob und wie lange ein Besuchsverbot der Schule für Ihr Kind besteht.

  4. Notfallzettel

    Die Schule benötigt diese vertraulich behandelten Informationen von den Erziehungsberechtigten bzw. Eltern, die im Falle von plötzlichem Unterrichtsausfall (z.B. Unwetterwarnung oder Verletzungen/Unfällen o.ä. Ihres Kindes wichtig sind. - (Bitte den unteren Abschnitt des Notfallschreibens ausgefüllt an die Klassenlehrkräfte umgehend zurückgeben; siehe auch Blatt 2 zur Sorgerechtserklärung bzw. Erziehungsberechtigung.)

  5. Befreiung vom Unterricht

    Befreiungen sind grundsätzlich nicht als sog. Ferienverlängerungen, d.h. im unmittelbaren Anschluss (vorher/nachher) an die Ferientermine zu genehmigen. In besonders begründeten Ausnahmefällen können Sie einen Antrag in schriftlicher Form bei der Schulleitung rechtzeitig (spätestens drei Wochen vor dem Befreiungstermin) einreichen.
    Sonstige Befreiungen vom Unterricht sind mit den Klassen- (evtl. auch mit den Fach-)Lehrkräften abzusprechen und schriftlich über die Klassenlehrkraft bei der Schulleitung einzureichen.

  6. Klassenliste

    Diese Liste ist ein Namenverzeichnis der Kinder Ihrer Klasse mit den Angaben von Geburtsdatum, Wohnort/Straße und Telefon-Nummer (z.B. zur Benachrichtigung von anderen Kindern/Eltern im Erkrankungsfall Ihres Kindes und/oder für Verabredungen bzw. zum Informationsaustausch etc.). Das Einverständnis aller Eltern/Erziehungsberechtigten ist zur Veröffentlichung bzw. Herausgabe der Klassenliste erforderlich! Auf der ersten gemeinsamen Klassen-Elternversammlung sollte dies geklärt werden.

  7. Klassenkasse/Elternkasse

    Die Klassen-/Elternkasse ist ein jeweils von der Elternschaft zu bewilligender einmaliger Geldbetrag für das gesamte Schuljahr, um z.B. anfallende Kleinmaterialien für den Unterricht zu begleichen. Die Verwaltung der Klassen- bzw. Elternkasse sollte aus formalrechtlichen Gründen von einem Elternteil bzw. von einem Elternvertreter/einer Elternvertreterin übernommen werden; dies kann aber auch auf Beschluss der Elternversammlung der Klassenlehrkraft überantwortet werden.

  8. Verkehrssicherheit/Verkehrserziehung (s. Informationsbroschüre)Hinweis:

    Eltern haben absolute Vorbildfunktion im Straßenverkehr! In den ersten Schulwochen sollten Sie Ihr Kind auf dem Schulweg stets begleiten, um eine gewisse Sicherheit für den Fußweg Ihres Kindes zu erlangen. Die Verantwortung für die Sicherheit des Schulweges tragen die Eltern! Achten Sie besonders während der dunklen Jahreszeit (ab den Herbstferien bis zum März) auf eine helle und reflektierende Kleidung Ihres Kindes.

    Das Fahrrad sollte von Ihrem Kind möglichst nicht schon im ersten und zweiten Schuljahr genutzt werden. Bei hinreichender Übung und Fahrsicherheit sollte Ihr Kind nach diesem Zeitraum nur in Begleitung mit dem Fahrrad zur Schule fahren. Erst nach Beginn der Radfahrausbildung im Laufe des 3. Schuljahres kann Ihr Kind nach Ihrem Ermessen ohne Begleitung mit dem Fahrrad zur Schule kommen. Die technische Sicherheit des Fahrrades muss unbedingt gewährleistet sein. Bitte achten Sie auch auf das Tragen eines Sicherheit geprüften Helmes.

Gesamtkonferenzbeschluss vom 15.06.2009