Leitsätze der Grundschule Haarentor Oldenburg

Der Erfolg einer Schule hängt von vielen Dingen ab, von äußeren Faktoren wie Größe und Ausstattung, noch mehr aber von dem Geist, der sie erfüllt, dem “Schulethos”. Deshalb hat sich die Grundschule Haarentor die folgenden Leitsätze gegeben:

VON DER WÜRDE

Die Würde eines jeden Menschen an der Grundschule Haarentor muss von allen geachtet werden. Oberster Grundsatz für alle, die an der Schule arbeiten oder sie besuchen, ist, dass niemand angegriffen, verletzt oder beleidigt werden darf. Jeder respektiert die Meinung und Gefühle des anderen.

VON DEN AUFGABEN DER SCHULGEMEINSCHAFT

Jeder ist Teil der Gemeinschaft und jeder übernimmt Aufgaben für die Gemeinschaft. In vielen Bereichen des Schulablaufs ist die Gemeinschaft gefordert, kleinere oder größere Aufgaben zu erledigen. Es ist gerecht, wenn sich alle daran beteiligen.

VOM GELINGEN

Jeder trägt Verantwortung für das Gelingen von Schule und Unterricht. Jede Schülerin und jeder Schüler, jede Lehrerin und jeder Lehrer muss dazu beitragen, dass der Unterricht erfolgreich ist. Die pädagogische Arbeit orientiert sich dabei an den Lernvoraussetzungen und der Lebenswirklichkeit der Kinder, so dass die Schule ein Ort sein muss, an dem sich die Schülerinnen und Schüler angenommen fühlen und in ihren Entwicklungsmöglichkeiten und ihrem Leistungswillen ernst genommen werden.

VON DER FREIHEIT UND DER VERANTWORTUNG

Die Schule gibt allen in dem Maße Freiheit, in dem sie Verantwortung tragen. Wer mit entscheiden will, muss Verantwortung übernehmen. Wer Freiheit beansprucht, muss Regeln anerkennen und befolgen.

VOM LERNEN

Jeder ist für sein Lernen und seinen Lernerfolg selbst verantwortlich, andere können dabei nur helfen und Wege aufzeigen. Das Lernen muss mit dem eigenen Kopf, den eigenen Händen und dem eigenen Herzen stattfinden. Die Schule kann nur Anstöße, Anregungen und Hilfestellungen geben. Lernen ist nicht nur das Lernen von Fakten und Zahlen, sondern auch das Erlernen von Arbeitstechniken und Verhaltensweisen. Lernen umfasst ferner die Grundbefähigungen zum Erwerb von Sicherheit im Durchschauen von Zusammenhängen, in der Urteilsbildung und der Wertorientierung.

VON DEN RÄUMEN

Die Schule ist unser Arbeitsplatz. Wir gestalten und pflegen sie so, dass wir uns gern in ihr aufhalten. Jede Klasse hilft bei der Gestaltung des Klassenraumes, so dass das Lernen gefördert wird und sich alle darin wohl fühlen. Auch Flure und die gesamten Außenanlagen werden so behandelt. Mit allen Einrichtungen wird sorgfältig umgegangen. Müll wird vermieden, so weit es möglich ist.

VON DER FREUNDLICHKEIT

Alle bemühen sich stets um Freundlichkeit, Höflichkeit und Hilfsbereitschaft den anderen gegenüber. Jeder behandelt den anderen so, wie er selbst behandelt werden möchte, und leistet dort Hilfe, wo andere Hilfe benötigen.

VOM EIGENEN ICH

Jeder bemüht sich, seinen Platz in der Gemeinschaft zu finden, dabei Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein zu entwickeln und für andere offen zu bleiben. Für Schülerinnen und Schüler gilt, dass sie sich im Laufe der Schulzeit zu Menschen mit Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein entwickeln, die auch andere Standpunkte und Auffassungen verstehen und achten können. Lehrerinnen und Lehrer helfen dabei.

VON DER ZUSAMMENARBEIT

Die Schule kann ohne das Vertrauen und die Mitarbeit aller nicht existieren. Über die Arbeit aller an der und für die Schule tätigen Gremien hinaus sind offene Gespräche und vielfältige Formen von Zusammenarbeit aller an der Schule Beteiligten nötig, um gute Lernbedingungen zu schaffen.

VON DER KRITIK

Kritik ist erwünscht und sollte auf eine Besserung der Verhältnisse abzielen. Wer kritisiert, sollte sich bewusst sein, was er mit dieser Kritik verbessern will. Wer kritisiert um zu zerstören oder Menschen zu beleidigen, der hilft niemandem.

VON UNS ALLEN

Gemeinsame Veranstaltungen und Unternehmungen sind ein wesentlicher Teil des schulischen Lebens. Schul- oder Sportfeste, aber auch Versammlungen, Aufführungen und Projekttage sind ein wichtiger Bestandteil des Unterrichts und tragen ebenfalls zum Lernerfolg bei – wenn alle mitmachen.

VON DER VERÄNDERUNG

Zeiten ändern sich – auch eine Schule. Strukturen und Regeln entwickeln sich weiter – im Leben und damit auch in unserer Schule. Innovation in der Schule ist eine pädagogisch orientierte Innovation, deren innovative Öffnung der Unterrichts- und Erziehungsarbeit kein Freibrief für pädagogische Beliebigkeit ist, sondern eine Orientierung an kulturellen Traditionen und Wirklichkeitserfahrungen bedeutet, die ein zukunftsbezogenes Arbeiten ermöglicht.